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Zeugnisse der Verehrung

Fama martyrii - darunter versteht man alle Zeugnisse, die auf Wissen um und auf ein Gedächtnis des Martyriums hinweisen.





• Eine Äußerung des kirchlichen Lehramtes:

Bei seiner Apostolischen Reise nach Korea, Papua Neu Guinea, Salomon Inseln und Thailand (2.-11. Mai 1984) sagte Papst Johannes Paul II in seiner Homilie in der Messe im Großen Seminar von Seoul am 3. Mai 1984:

Dieci anni dopo il martirio di padre Kim, veniva fondato in Corea, a Paeron, nel 1855, il primo seminario. In seguito, dopo incalcolabili sforzi e sacrifici a Puhunggol, a Yongsan, a Taegu e a Togwon nel Nord, finalmente furono creati i seminari maggiori di Seoul e Kwangju. Sono lieto che l'anno scorso un seminario abbia avuto inizio a Taegu, e che un altro sia stato aperto quest'anno a Suwon per commemorare la mia venuta in Corea.
Quelle: www.clerus.org/bibliaclerusonline


•    AGENZIA FIDES. AGENZIA DELLA CONGREGAZIONE PER L‘EVANGELIZZAZIONE DEI POPLI“. Agenzia FIDES – 24 marzo 2007. DOSSIER FIDES.

“GLI ISTITUTI RELIGIOSI RICORDANO I MISSIONARI UCCISI. Abbiamo chiesto ad alcuni Istituti Missionari, Congregazioni religiose e Scocietà di vita apostolic presenti nei territory di missione, se esiste una Giornata specifica o in quale modo vengono ricordati i missionary del proprio istituto che sono rimasti uccisi mentre erano impegnati nell’anncio del Vangelo. Delle brevi note biografiche riguardanti qualcuno di loro, aiutano e meglio comprendere situazioni e avvenimenti.“ (pag. 14)

„L’Abate die Benedettini di St. Ottilien, Jeremias Schröder , OSB, ha inviato la sequente lista di Benedettini uccisi in terra di missione con alcune note biografiche.“ (pag. 27-30).


•    Massenmedien

-    Der Film „Wilde Chrysanthemen am Berg Dschol-tu. Ein Film über Kirche in Korea“.

Autor des Filmes ist Pater Martin Trieb OSB, St. Ottilien. In einer Besprechung zu dem Film heißt es: „Warum suchen die Koreaner heute so sehr den Glauben? Der Kardinal Kim von Seoul antwortet: ‚Das ist die Gnade Gottes. Gott wirkt unter den Koreanern. Warum? Vielleicht kann ich sagen: das Volk hat bis jetzt so sehr, zu viel gelitten.‘ Man kann hinzufügen: weil es immer noch leidet.(…) Der Film läßt etwas erkennen vom frischen Geist dieser Märtyrerkirche.“


-    Eine Rundfunksendung im Bayerischen Rundfunk

Im Jahre 1970 brachte der Bayerische Rundfunk in der Reihe „Katholische Welt“ ein 30minütiges Hörbild über Abt-Bischof Bonifacius Sauer; Autor des Hörbildes war Pater Olaf Graf OSB.


-    Zeitungsartikel

„Bayerische Missionare in Korea misshandelt. Seligsprechungsprozess für ‚Abtbischof Bonifaz Sauer, P. Kim und Gefährten‘ (…) Die 36 Personen, auf die inzwischen auch die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte aufmerksam macht, sind Märtyrinnen und Märtyrer aus unserer Zeit und aus unserer Heimat. (…) Nach nunmehr einem Jahr der ersten Phase der Seligsprechung wird Erzabt Jeremias Schröder am Samstag, 10. Mai, um 11 Uhr in der Klosterkirche von St. Ottilien einen feierlichen Dankgottesdienst zelebrieren, in dem im Besonderen auf das Glaubens- und Lebenszeugnis jener Märtyrer geschaut werden soll.“ (Altbayerische Heimatpost, Nr. 19 – 2009, Seite 29).

(viele andere aktuelle Zeitungsartikel folgen bei den einzelnen Personen – Versuch einer Übersetzung: tanti altri articoli delle Jornali vengono elencati con i Martyri propri ????)


•    Das Gedächtnis auf der Ebene der Diözesen

-    Erzdiözese München und Freising

Ein Artikel aus der Katholischen Kirchenzeitung für das Erzbistum München und Freising: „Blutzeugen aus der Erzdiözese. Am 7. Mai wird Papst Johannes Paul II im Kolosseum in Rom der Märtyrer des 20. Jahrhunderts gedenken. (…) Um in den großen Kreis der Tapferen aufgenommen zu werden, die wegen ihres Glaubens starben, mussten drei Bedingungen erfüllt werden. (…) (Münchner Kirchenzeitung vom 7. Mai 2000, S. 12 und 13).

In einem Presseorgan des Erzbistums München und Freising wurden jene Märtyrer von Tokwon aufgeführt, die aus den Pfarreien dieses Erzbistums stammen:

„Alle (bisher bekannten) Blutzeugen des 20. Jahrhunderts in der Erzdiözese München und Freising im Überblick

-ENK, P. Dagobert (Otto Friedrich), Missionsbenediktiner
Geb. am 15. September 1907 in München
Gest. am 3. Oktober 1950 im Gefängnis von Pyongyang/ Nordkorea
-FLÖTZINGER, Br. Ildefons (Andreas), Missionsbenediktiner
Geb. am 20. Juli 1878 in Taiding / Oberbayern)
Gest. am 20. März 1952 im Gefängnis in Oksadok /Nordkorea
-GRAHAMER, Br. Josef (Benno), Missionsbenediktiner
Geb. am 1. Juni 1888 in Eisenhofen b. München
Gest. am 4. Oktober 1950 im Gefängnis in Pyongyang/ Nordkorea
-HAUSER, Br. Basilius (Martin), Missionsbenediktiner
Geb. am 10. November 1886 in Polling (Lkr. Mühldorf)
Gest. am 14. Februar 1950 im Gefängnis in Oksadok /Nordkorea
-HOISS, Br. Hilarius (Benedikt), Missionsbenediktiner
Geb. am 19. Mai 1909 in Unterau bei Schlehdorf
Gest. am 13. Dezember 1950 im Gefängnis in Manpo/ Nordkorea
-KLINGSEIS, P. Rupert (Josef), Missionsbenediktiner
Geb. am 5. Januar 1890 in München
Gest. am 6. April 1950 im Gefängnis in Pyongyang /Nordkorea
-OSTERMEIER, Br. Eugen (Michael), Missionsbenediktiner
Geb. am 17. September 1885 in München, Pfarrei St. Ludwig/St. Ursula
Gest. am 14. September 1949 im Gefängnis Oksadok /Nordkorea

Zusammengestellt von Dr. Christina Agerer-Kirchhoff nach Pfister (Blutzeugen der Erzdiözese München und Freising) und nach Moll (Zeugen für Christus, Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts)

www.erzbistum-muenchen.de/archiv/iMA007/iMA00787820.PDF

-    Diocese Augsburg

Im Jahre 2005 organisierte das Bistum Augsburg eine Ausstellung unter dem Titel: „Märtyrer des Bistums Augsburg im 20. Jahrhundert“. Dazu erschien ein Katalog der Referate für Glaubenslehre und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Augsburg mit einem Grußwort von Bischof Walter Mixa (Augsburg 2006). Auf Seite 39 werden die aus dem Bistum Augsburg stammenden Märtyrer genannt: Bruder Solanus (Rudolf) Hermann, Bruder Eusebius (Maximilian) Lohmeier, Bruder Markus (Simon) Metzger, Pater Kunibert (Blasius) Ott. „Hass auf christliche Missionare. Aus Glaubensgründen inhaftiert“ (pag. 39).


•    Das Gedächtnis auf der Ebene der Kommunitäten

-    In den Kommunitäten der Kongregation der Missionsbenediktiner von St. Ottilien, der Kongregation von Beuron und der Kongregation der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing werden die Gedenktage verlesen: Aufhebung der Klöster und die Todestage der Märtyrer.

Kongregation von St. Ottilien:

-    Die Erzabtei St. Ottilien hat auf ihrer Website einen Hinweis auf die Märtyrer von Tokwon: http://www.erzabtei.de/html/index.htm

-    Am Samstag, 10. Mai 2008, gab es in der Erzabtei St. Ottilien einen feierlichen Gottesdienst zum Gedenken an die Märtyrer von Tokwon. Anwesend waren: der Erzabt von St. Ottilien Jeremias Schröder OSB, der Erzabt von Beuron Theodor Hogg OSB, der Abt von Schweiklberg Rhabanus Petri OSB, die Priorin von Tutzing Schwester Hildegard Jansing OSB, viele Pfarrer der Gemeinden, aus denen die Märtyrer stammen und circa 500 Familienangehörige der Märtyrer. (Liturgie-Heft).

-    „Märtyrer in Nordkorea. Kloster St. Ottilien unterstützt Seligsprechung. (…) Fünf Märtyrer stammen aus der Diözese Augsburg.“ (Katholische Sonntags-Zeitung für das Bistum Augsburg, Nr. 23 vom 7./8. Juni 2008, Seite 16).

-    Abt Michael Reepen OSB, Abtei Münsterschwarzach, schreibt am 26. März 2009 in Bezug auf Br. Petrus Gernert und Br. Gregor Giegerich, beide Mönche der Abtei Münsterschwarzach: „Als man hier in der Abtei vom Tod der Brüder hörte, hat man vor ihnen bereits damals als Märtyrer im Glauben gesprochen.“

-    Die Benediktinerabtei Schweiklberg hat auf ihrer Website einen Hinweis auf Pater Gregor Steger: http://www.schweiklberg.de/

Kongregation der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing:

-    Die Kongregation der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing hat auf ihrer Website einen Hinweis auf die Märtyrinnen: http://www.osb-tutzing.pcn.net/en/html/our_martyrs.html

-    Die Kongregation der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing: Aus einem allgemeiner Brief unserer Generalpriorin, M. Irene Dabalus, an alle Schwestern der Kongregation, Januar 2004: „VOM LEID ZUR HERRLICHKEIT. Am 26. Januar flogen wir nach Korea, um an der Feier des 50. Jahrestages zum Gedenken an die Befreiung unserer europäischen Schwestern und Brüder, die viereinhalb Jahre in Nordkorea in Oksadok (d.h. Perlenhügel), gefangen waren, teilzunehmen. 39 Missions-Benediktiner und 20 Missions-Benediktinerinnen haben den Todesmarsch und das Leben in Oksadok mitgemacht. In diesen viereinhalb Jahren starben auf diesem Weg" vom Leid zur Herrlichkeit" 17 (15 Mönche und 2 Schwestern) von den 59 Missions-Benediktinern und -Benediktinerinnen. (…)  http://www.osb-tutzing.pcn.net/de/html/vom_leid_zur_herrlichkeit.HTM EnglishNewsletter2th07[1].doc - aufgerufen August 22, 2007

-    Schwester Hildegard Nassen OSB vom Priorat Olinda der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing schrieb: „Jede unserer Filialkommunitäten hat die Fotos der Mitschwestern, die wir als Märtyrerinnen ansehen. Ihre Bilder haben einen Ehrenplatz, in der Kapelle, im Kapitelsaal oder im Professzimmer. Im Noviziat lernen die jungen Frauen sie kennen, durch Kurzbiographien, die ins Portugiesische übersetzt wurden. Im September feiern wir eine Woche der Kongregation. Am 20. September, dem Gedenktag der Koreanischen Märtyrer, beten wir besonders für unsere koreanischen Priorate. Da werden auch die Märtyrerinnen erwähnt.

-    Bei ihrem Besuch in St. Ottilien am 22. Mai 2009 berichteten die Schwestern vom Priorat Daegu (Südkorea): nach der Mittagshore beten wir ein Gebet um den guten Fortgang des Seligsprechungsprozesses. Es gibt einige Schwestern, die die Märtyrinnen von Tokwon anrufen in dem besonderen Anliegen um Gesundung für den Bischof von Daegu.

Die Beuroner Benediktinerkongregation:

-    Die Erzabtei Beuron hat auf ihrer Website einen Hinweis auf Pater Gregor Sorger: http://www.erzabtei-beuron.de/aktuelles/sorger.php


•    Orte, die dem Gedächtnis geweiht sind

a)    Im Missionsmuseum der Erzabtei St. Ottilien befindet sich ein Gedächtnisraum, der dem Andenken der Märtyrer von Tokwon gewidmet ist. Dieser Gedächtnisraum enthält:
-    Eine Tafel mit Namen, Daten und Fotos der Märtyrer;
-    Zwei Vitrinen enthalten zwei originale Skizzen vom Lager Oksadok; ein Altarstein, einen Kelch, eine Albe, eine Stola, womit die Gefangenen die hl. Messe gefeiert haben.

b)    In den Pfarreien, wo die Märtyrer getauft sind  – mit einer Auflistung ihrer Erwähnung in den lokalen Tageszeitungen

1.    Abtbischof Bonifatius Sauer

-    1988 wurde an der Außenwand der Pfarrkirche von Ufhausen eine Gedenktafel angebracht. Die Inschrift auf der Tafel lautet: „Erinnerung an – Abt Bischof – Bonifacius Sauer O.S.B. – geb. am 10.1.1877 – in Oberufhausen – Gründer der Abteien Seoul und Tokwon-Korea – gest. als Bekennerbischof – im Kerker der Kommunisten – Pyenyang Nordkorea – am 7.2.1950“
-    In Ufhausen gibt es eine „Abt-Sauer-Straße“.
-    In Ufhausen gibt es eine Bußhaltestelle mit dem Namen: „Abt-Sauer-Straße“.
-    Im Pfarrhaus von Ufhausen hängt ein Bild von Abtbischof Bonifacius Sauer, davor brennt immer eine Kerze (siehe das Foto).
-    „Zuletzt nur noch Knochengerüst. Seligsprechung: Abtbischof Bonifatius Sauer starb 1950 im Kerker Nordkoreas – In Ufhausen geboren. (…) Er hatte viel mit seinem Namenspatron Bonifatius gemeinsam. Der aus Ufhausen (…) stammende Abtbischof Bonifatius Sauer war Benediktiner und Missionsbischof in Korea. Und wie der Bistumspatron (sc. der Diözese Fulda, Hinzufügung vom Bearbeiter) erlitt er für Christus das Martyrium. (…) Für diese Märtyrer ist offiziell ein Seligsprechungsverfahren eingeleitet worden.“ (Bonifatius-Bote. Bistums-Zeitung für das Bistum Fulda, Nr. 44 vom 4. November 2007, Seite 11).
-    „In Korea den Märtyrertod gestorben. Kirche aktuell. Abtbischof Bonifatius Sauer steht in einem Seligsprechungsverfahren. (…) Darunter ist Abtbischof Bonifatius Sauer, dessen Priestertum in Dillingen begonnen hat. Über das einstige Benediktinerkolleg in Dillingen kam der Geistliche nach Korea und starb dort 1950 den Märtyrertod.“ (Augsburger Allgemeine, Nr. 36 vom 12. Februar 2008).

2.    P. Benedictus Kim Chi-ho

3.    Br. Gottlieb Auer

-    Auf der Website seiner Heimatpfarrei ist ein Hinweis auf die Website der Seligsprechung: http://www.pfarrverband-lauterhofen.de/seligsprechung.html
-    „Zusammen mit 35 weiteren Ordensleuten soll der in Lauterhofen geborene Ordensbruder Gottlieb Auer OSB seliggesprochen werden. Wie Dekan Gerhard Ehrl dem Neumarkter Tagblatt mitteilte, ist der Benediktiner-Missionar aus Sankt Ottilien in Nordkorea im Lager Oksadok 1952 gestorben. (…) Ab Mai 1949 war er wegen seines Glaubens im Gefängnis in Pjöngjang und anschließend im Lager Oksadok, wo er starb.“ (Neumarkter Tagblatt vom 13. Februar 2008).

4.    P. Canut Graf d’Avernas

5.    Oblatin Agneta Chang

-    Auf der Homepage delle Suore Benedettine Missionarie di Tutzing wird die Oblatin Agneta Chang angerufen: „Alle unsere Märtyrer Schwester, bittet für uns“ http://www.osb-tutzing.it/de/html/martyrerinnen.html

6.    Rev. Matthias Choi Pyong-gwon

7.    P. Dagobert Enk

8.    Br. Paschalis Fangauer

9.    Br. Ludwig Fischer

-    Bald nach Bekanntwerden seines Todes hat sein leiblicher Bruder eine Gedenktafel gestiftet und in der Pfarrkirche Pittenhart anbringen lassen. Der Text lautet: „Gedenktafel für Bruder Ildefons Flötzinger OSB. Gedenkt im Gebet des Schneidersohns von Taiding Ehrw. Bruder Ildefons Flötzinger OSB (…) gest. 20.3.1952 als Gefangener in Tschon-Tschon-Nordkorea.“

10.    Br. Ildefons Flötzinger

11.    Br. Petrus Gernert

12.    Sr. Fructuosa Gerstmayer

-    In der Basilika der ehemaligen Benediktinerabtei Weingarten bei Ravensburg, auf einem Seitenaltar, der dem hl. Benedikt von Nursia geweiht ist: dort steht eine Fotografie von Sr. Fructuosa Gerstmayer OSB nebst einer Tafel mit ihren Lebensdaten. Dort steht auch eine Kerze, sie ist verziert mit dem Motiv der drei Jünglinge im Feuerofen mit dem Göttersohn (Daniel Kapitel 3).
-    Auf der Homepage delle Suore Benedettine Missionarie di Tutzing wird Suora Fructuosa Gerstmayer angerufen: „Alle unsere Märtyrer Schwester, bittet für uns“ http://www.osb-tutzing.it/de/html/martyrerinnen.html

13.    Br. Gregor Giegerich

-    2001 wurde ein Gedenkstein für Br. Gregor Giegerich auf dem Platz vor der Kirche errichtet. Die Inschrift lautet: „Bruder Ludwig Gregor Giegerich OSB geboren 1913 in Grosswallstadt Missionar + Märtyrer ermordet 1950 in Pjöngjang Korea“.

14.    Br. Josef Grahamer

-    Am 1. Juni 2008 gedachte die Gemeinde Eisenhofen in der Pfarrei Erdweg des 120. Geburtstages des aus Eisenhofen stammenden Br. Josef Grahamer. Die Presse berichtete darüber.
-    Sein Bild hat einen festen Platz in der Kirche erhalten.
-    Die politische Gemeinde Erdweg hat auf ihrer Homepage einen Link zur Website der Seligsprechung angebracht: http://www.erdweg.de/Einrichtungen/Kirchen.
-    „Auf den Spuren des Benediktiners Bruder Josef. Ruf als Heiler und Samariter. Stefan Grahamer zeichnet das Leben seines Urgroßonkels nach, der 1950 in Korea erschossen wurde. (…) Als Märtyrer hat er gute Aussichten, seliggesprochen zu werden.“ (Süddeutsche Zeitung, Landkreisausgabe Dachau, 5. September 2008, Seite 4).
-    „Bruder Josef ging für seinen Glauben in den Tod. Geistlicher aus Eisenhofen wurde als einer der Märtyrer von Tokwon selig gesprochen.  Sein Leben und seinen Tod hat er ganz dem Glauben gewidmet.“ (Dachauer Nachrichten, Nr. 144 vom 23. Juni 2008, Seite 3)

- Auf der Dekanatskonferenz am 20. Mai 2010 am Petersberg referierte Herr Ewald Bestle, Eisenhofen, über Leben und Sterben von Br. Josef und über den Stand des Seligsprechungsprozesses.

- Am Sonntag, 24. Oktober 2010 (Weltmissionssonntag) feierte die Gemeinde Eisenhofen einen Gedenkgottesdienst und gedachte des 60. Todestages von Br. Josef Grahamer.

15.    Br. Basilius Hauser

-    Über Br. Basilius Hauser OSB berichtete der „Mühldorfer Anzeiger“ am 16. Februar 2008: „Pollinger vor Seligsprechung. Unsägliche Qualen erlitten. – Die Abtei Waegwan in Südkorea strebt derzeit die Seligsprechung ermordeter Missionare an. Darunter: Bruder Basilius Hauser aus Polling. Der Benediktinermönch starb 1950 in einem nordkoreanischen Internierungslager an den Folgen der Kerkerhaft.“

16.    Br. Solanus Hermann

-    Seine Pfarrei hat auf ihrer Website einen Link zur Website der Seligsprechung angebracht: http://www.bistum-augsburg.de/ba/dcms/sites/bistum/dioezese/pfarreien/dekanate/illertissen/pgillerberg/illerberg/Seligsprechungsprozess.html
-    „Der Märtyrer aus Thal. Rudolf Hermann starb als Benediktiner-Missionar in Korea. ‚Märtyrer des Bistums Augsburg im 20. Jahrhundert‘ lautet der Titel einer Ausstellung, die heute in Vöhringen eröffnet wird. Eine der dargestellten Persönlichkeiten ist Rudolf Hermann aus Thal, der als Bruder Solanus am 13. Dezember 1950 als Gefangener in Korea starb. Die Diözese Augsburg nennt sie ‚Blutzeugen‘, die Frauen und Männer, die wegen ihres katholischen Glaubens verfolgt manche, sogar ermordet wurden.“ (Süd-West-Presse vom 28. September 2007).

17.    Br. Hilarius Hoiss

-    Die Pfarrei Schlehdorf hat auf ihrer Website einen Link zur Website der Seligsprechung angebracht: http://www.pfarrei-schlehdorf.de/.

18.    P. Maurus Kim Bong-sik

19.    P. Bernhardus Kim Chong-su

20.    Rev. Marcus Kim Dong-chol

21.    P. Martinus Kim I-sik

22.    P. Dr. Rupert Klingseis

-    Am 6. Januar 2009 gedachte die Pfarrei Mariahilf München Au unter Beteiligung der Gruppen und Fahnenabordnungen den Geburts- und Tauftag von P. Rupert Klingseis. Neben dem Altar war das Bild des Märtyrers aufgestellt.
-    Die Einladung zu diesem Gottesdienst: „Ein Märtyrer aus unserer Vorstadt Au. Die Pfarrei Mariahilf und die Freunde der Vorstadt Au laden Sie recht herzlich ein zur Eucharistiefeier am Dienstag, den 6. Januar 2009 um 10 Uhr in der Mariahilfkirche in München-Au … zum Gedenken an den Missionsbenediktiner Pater Dr. Rupert (Josef) Klingseis.“
-    Auf der Homepage der Pfarrei gibt es einen Hinweis: „Ein Märtyrer aus der Au“: http://www.mariahilf-muenchen.de/
-    „Märtyrertod in Tokwon. Der Auer Benediktinerpater Rupert Klingseis soll seliggesprochen werden. Es war kein schöner Tod, den Pater Rupert Klingseis starb: Als ein den Kommunisten ausgemachter Schwerverbrecher verbracht er nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als ein Jahr in einem koreanischen Gefängnis, bis er dort im April 1950 verhungerte und erfror. Sein einziges Vergehen war, Christ zu sein.“ (Süddeutsche Zeitung vom 5. Januar 2009)
-    Die „Katholische Erwachsenenbildung“ im „Münchner Bildungswerk“ hatte eingeladen zum Vortrag und Gespräch: „Pater Rupert Klingseis (1890-1950). Ein Auer als Missionar in Tokwon (Nordkorea) und sein Seligsprechungsprozeß“ am Donnerstag, 28. Mai 2009 in der Pfarrei Mariahilf in München aus, der Heimatgemeinde von Pater Rupert Klingseis OSB. Referenten waren Herr Adolf Plechinger, Vorsitzender der Freunde der Vorstadt Au“ und Pater Willibrord"

Aus Anlass des 120. Geburtstags von Pater Rupert Klingseis wurde am 7. Januar 2010 in der Filialkirche St. Valentin Gerlhausen am Tag des Patroziniums eine Gedenkmesse gefeiert. Pfarrer Hans Sinseder aus der Pfarrei Zolling berichtete zur Biografie und ermunterte die Gläubigen, sich in Sorgen und Nöten dem Märtyrer und seinen Mitbrüdern anzuvertrauen.
Zu Füßen des Christkindls in der weihnachtlich geschmückten Kirche war ein Foto von Pater Rupertus (gefertigt von Herrn Michael Hofstetter) zusammen mit einer Gedenkkerze aufgestellt.
Pater Rupert Klingseis hatte zu dem kleinen Dorf Gerlhausen - am Rande der Hallertau gelegen - eine besondere Beziehung. Er besuchte dort oft und gerne seine Verwandten, insbesondere seine Tante und Taufpatin Maria Taschner. Sobald sich eine Gelegenheit ergab, feierte Pater Rupertus in Gerlhausen auch das heilige Messopfer."

Aus Gerlhausen wird am 30. April 2010 berichtet: Anlässlich des 60. Todestages von Pater Rupert Klingsein wurde kürzlich in der Filialkirche St. Valentin in Gerlhausen eine Gedenkmesse gefeiert. Die Kirche war festlich geschmückt und es wurde die "Rupertus-Kerze" angezündet. Pater Albert berichtete zu Beginn der Messe üer P. R. Klingseis und den Seligsprechungsprozess. Für die schöne musikalische Gestaltung der Messe sorgte der Kirchenmusiker Hans Halbinger aus Zolling, der sich dazu spontan bereiterklärte. Die Gottesdienstteilnehmer erhielten eine eigens erstellte Kurzbiographie des P. R. Klingseis.

23.    Rev. Gabriel Ku Tae-jun

24.    Rev. Petrus Lee Chae-chol

25.    P. Laurentius Lee Chun-keun

26.    Br. Eusebius Lohmeier

27.    Br. Markus Metzger

-    „Ein Seliger mit Wurzeln in Dießen? Missionsbenediktiner unter den Todesopfern der 1949 zerstörten Abtei Tokwon in Nordkorea war auch Bruder Markus Metzger, der Verwandte in Dießen hatte“ (Landsberger Tagblatt, Nummer 68 vom 20. März 2008, Seite 36).
-    „Wer erinnert sich an Bruder Markus? Erzabtei sucht Familie – Spuren führen in die Fischerei – Ermordet in Korea – Seligsprechung vorbereitet. (…) …Simon Metzger, der (…) am 3. August 1949 im Konzentrationslager Oksadok/Nordkorea als Märtyrer gestorben ist. “ (Ammersee-Kurier, Ausgabe 15./16. Februar 2008).

28.    Br. Eugen Ostermeier
-    Am Sonntag, 24. Mai 2009 (Siebter Sonntag der Osterzeit): in der Pfarrei St. Sylvester in München-Schwabing, die Heimatgemeinde von Br. Eugen Ostermayer OSB, umd 10.30 Uhr Heilige Messe und Predigt über das Leben und Sterben von Br. Eugen Ostermayer (Zelebrant und Prediger: Pater Willibrord Driever OSB).
www.erzbistum-muenchen.de/EMF026/EMF002533.asp?begriff=&von=&bis...7... - 53k -

29.    P. Kunibert Ott

-    Anläßlich seines 50. Todestages gedachte seine Heimatgemeinde Edelstetten des Missionars und Märtyrers. Es gab einen Gedenkgottesdienst. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Gedenktafel für + Pater Kunibert Ott enthüllt. Der Text auf der Gedenktafel lautet: „Zum Gedenken im Gebet an zwei Missionare aus Edelstetten. Pater Kunibert Ott OSB – geb. am 2. Juli 1912 in Edelstetten- 15 Jahre Missionar in Nordkorea – am 14. Juni 1952 als Glaubenszeuge – den Hungertod gestorben in Oksadok (…)“.
-    Die Pfarrei Edelstetten hat eine Gedenkschrift herausgegeben mit dem Titel: „Pater Kunibert Ott. Missionar und Bekenner. Lebensbild des ‚Märtyrers‘ aus Edelstetten“, Eigenverlag im Juni 2002.

30.    Sr. Lucia Park Pin-suk

-    Auf der Homepage delle Suore Benedettine Missionarie di Tutzing wird Suore Lucia Park angerufen: „Alle unsere Märtyrer Schwester, bittet für uns“ http://www.osb-tutzing.it/de/html/martyrerinnen.html

31.    P. Anselm Romer

32.    Prior P. Dr. Lucius Roth

-    Neben der Lourdes-Grotte in Weichtungen befindet sich eine Gedenktafel für P. Lucius Roth.

-    In der Kirche von Weichtungen wurde ein Bild von dem Märtyrer Pater Lucius aufgehängt. Nach jeder Freitagsmesse wird dort ein Vaterunser und ein Avemaria für dessen Seligsprechung gebetet.

-     Auf dem Friedhof wurde ein Gedenkstein aufgestellt zur Erinnerung an alle Ordensleute, die in die Mission gegangen sind: dazu zählt auch Pater Lucius mit seinen Geschwistern.

33.    P. Dr. Arnulf Schleicher

- Am Sonntag, 15. Mai 2011 (4. Sonntag der Osterzeit) zelebrierte Pater Willibrord Driever OSB in der Pfarrkirche St. Leonhard zu Pflaumloch (Riesbürg) die hl. Messe. Pfarrer Wojaczek begrüßte den Zelebranten. Die Messe wurde musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Pflaumloch unter der Leitung von Herrn Berger. In seiner Predigt stellte Pater Willibrord das Leben und Wirken von Pater Arnulf Schleicher dar, der aus Pflaumloch stammte. Im Altarraum war ein Bild des Märtyrers aufgestellt. Frau Schnierer hatte sich sehr verdient gemacht für das Zustandekommen des Gottesdienstes im Andenken an Pater Arnulf Schleicher.

34.    Sr. M. Eva Schütz

-    Auf der Homepage delle Suore Benedettine Missionarie di Tutzing wird Suora Maria Eva Schütz angerufen: „Alle unsere Märtyrer Schwester, bittet für uns“ http://www.osb-tutzing.it/de/html/martyrerinnen.html
-    
35.    P. Gregor Sorger

-    In der Abteikirche von Beuron ist ein Gedenkort für P. Gregor Sorger, Mönch von Beuron, aufgebaut worden: dort steht eine Info-Tafel, und ein Fürbittbuch liegt auf; die Gläubigen können ihre Gebetsanliegen in ein Buch eintragen. Das wird gut angenommen. Das Buch füllt sich stetig, es findet sich vielfältiges darin: Fürbitten zur Umkehr, gegen Arbeitslosigkeit, für Gesundheit.
-     „Süd-Koreaner wollen Spaichinger Pater selig sprechen“, in: Schwäbische Zeitung vom 13. November 2007
-    „Seid ihr bereit, für den Glauben euer Leben hinzugeben?“ werden am 29. August 1937 einige Missionare gefragt, als sie nach Ostasien in die Mission geschickt werden sollten. „Parati sumus“ – „Wir sind bereit“, so antworteten sie. Viele von ihnen lösten ihr Versprechen in den Jahren 1950-1952 mit der Hingabe ihres Lebens ein. Unter ihnen war auch Pater Gregor Sorger, der in unserer Gemeinde am 19. November 1906 geboren und am 26. November in unserer Stadtpfarrkirche getauft wurde. Am 15.11.1950 kam Pater Gregor Sorger im Gefangenenlager Manpo im heutigen Nordkorea ums Leben. Die Erinnerung an die 36 Märtyrer ist bis heute wach geblieben.“, aus dem Pfarrbrief: „Kirche aktuell. Katholische Kirchengemeinde Spaichingen, vom 16.2.2008-22.2.2008, 63. Jahrgang, Nr. 8.
-    Stefan Blanz, Pater Gregor Sorger OSB, ein Beuroner Märtyrer. Das Seligsprechungsverfahren für die Missionsbenediktiner von Tokwon, in: Blanz-Häger-Kaffanke OSB (Hg.), Beuroner Forum 2008. Kulturelles, monastisches und liturgisches Leben in der Erzabtei St. Martin, Berlin 2009, Band 1, S. 195-201.
-    Die Erzabtei Beuron hat ein ansprechendes vierseitiges Gebets-Bildchen (DIN-6-Format) veröffentlicht. Dieses enthält auf der ersten Seite ein Foto von Pater Gregor, auf den Seiten 2 und 3 ein Gebet aus Anlass einer Novene mit der Einladung, Gebetserhörungen dem Vizepostulator mitzuteilen, auf Seite 4 eine Kurzbiographie.

36.    P. Gregor Steger

-    In der Pfarrkirche in Vohenstrauß, die 1928 fertig gestellt wurde, ist Pater Gregor Steger im Kuppelgewölbe dargestellt, wie er einem Täufling die Taufe spendet.
-    Am 17. Dezember 2000 wurde durch Bischof Manfred Müller in der Pfarrkirche Vohenstrauß eine Gedenktafel eingeweiht. Die Inschrift lautet: „Zum Gedenken an H. Herrn Pater Gregor Karl Steger OSB (…) Von den Kommunisten verhaftet im April 1949. Nach harter Gefangenschaft und Folter hingerichtet am 3. Oktober 1950 als Glaubenszeuge für Christus.“
-    Am 18. November 2001 wurde auf dem Kirchplatz der Filiale Altenstadt bei Vohenstrauß (dem Wohnort der Familie Steger) für den Märtyrer ein Gedenkstein (Granitfindling) errichtet und durch Abt Christian Schütz OSB von Schweiklberg eingeweiht. Die Inschrift lautet: „Pater Gregor  (Karl) Steger, O. S B. (…) Im April 1949 wurde er auf seiner Missionsstation  Yonghung von den Kommunisten verhaftet. Nach harter Gefangenschaft und Folter wurde er am 3. Oktober 1950  Hingerichtet und starb so als Blutzeuge für Christus.“
-    Von der Diözesanstelle für Selig- und Heiligsprechungen der Diözese Regensburg wurde ein vierseitiges Gebetsbildchen herausgegeben; dieses enthält ein Lebensbild, einige Aussagen von Pater Gregor und ein Gebet aus Anlass einer Novene.
-    „Unter diesen sechs war auch ein Sohn unserer Heimat und unserer Diözese: Pater Gregor Steger. Ihm sei deshalb in unserem Bistumsblatt ein besonderes Memento gewidmet. (…) Im April 1949 wurde er auf seiner Missionsstation von den Kommunisten verhaftet, weil er in Predigt und Katechese sich als Gegner der kommunistischen Weltanschauung bekannt hatte. So kam er ins Gefängnis nach Wonsan und von dort nach Peng-Yang, wo er zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt wurde.“ „Auch das war vor 40 Jahren. Das Schicksal von P. Gregor Steger" (Regensburger Bistumsblatt, Nr. 46 vom 12. November 1989, Seite 20)
-    „In der Nach vom 3. auf den 4. Oktober 1950 wurde P. Greger Steger durch einen Genickschuss als unerschrockener Verkünder der christlichen Glaubenslehre für seinen Glauben an Christus ermordet. (…) Das Leben und das Sterben von P. Gregor Steger wollen uns als Vorbild dienen, Menschen für Christus zu begeistern und auch unter schwierigen Verhältnissen unerschrocken für die Wahrheit Jesu Christi und die Rechte der Kirche einzutreten. An seinem Vorbild können wir die Kraft finden, einer Umgebung, die dem Glauben fremd, gleichgültig oder gar feindlich gegenübersteht, die Schönheit der katholischen Glaubenslehre zu verkünden, sie freimütig zu bekennen und eifrig zu verbreiten. (…) Das Beispiel P. Gregors als unermüdlicher Katechet und eifriger Seelsorger, besonders aber sein Sterben als Zeuge Christi ermutigten dazu, ihn in unseren Anliegen vertrauensvoll als Fürsprecher bei Gott anzurufen. Als Missionar, der sein Leben für Christus hingegeben hat, bleibt er uns nahe und wird unsere Gebete und Bitten vor Gott tragen.“: „Es ist ein Feuer in mir, vor dem jede Mutlosigkeit schwindet“. Pater Gregor (Karl) Steger O.S.B. – Ein Stephanus unserer Tage – Stammend aus der Pfarrei Vohenstrauß – Gestorben als Glaubenszeuge in Nordkorea, in: Regensburger Bistumsblatt, Nr. 1 vom 7. Januar 2001, Seite 32.