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Bruder Paschalis (Johann Baptist) Fangauer, Missionsbendiktiner
* 08. Januar 1882 Egglfing; † 16. April 1950 Lager Oksadok

 

Johann Fangauer ist am 8. Januar 1882 in Egglfing geboren; Egglfing liegt in der Gemeinde Köfering und gehört zur Pfarrei St. Michael (Bistum Regensburg).

Seine Eltern waren Michael Fangauer und dessen Ehefrau Maria, geb. Wankerl. „Die Mutter war eine sehr fromme Frau; Jeden Tag ging sie den halbstündigen Fußweg von Egglfing nach Köfering zur Heiligen Messe. Sie hat ihrem Sohn Ludwig erzählt, daß große rote Kugeln vor ihr hergerollt seien, wenn sie zur Messe ging. Ferner hat sie erzählt: Im Schlaf habe sie einmal schwere Schritte gehört und eine Hand habe sie berührt; auch sie habe diese fremde Hand berührt, die sich aber rau angefühlt habe; dann habe sie eine Stimme sagen hören: Du hättest mich leicht erlösen können, nun muß ich so lange leiden. Ihr Mann sei jähzornig gewesen, am nächsten Tag sie bei den Nachbarn für das Verhalten ihres Mannes um Verzeihung gebeten (aus einem Zeugnis von Frau Porschenrieder, im Archiv der Causa). Der Vater war Söldner und Kleinbauer; seine Familie war groß. Die 11 Kinder wurden in Gottesfurcht erzogen. Aus dieser frommen Familie gingen einige geistliche Berufungen hervor: Schwester Blasia (1879-1960) war langjährige Oberin in Oberlochau bei Bregenz, Österreich. Schwester Melitta (1883-1957) war langjährige Oberin im Blindenheim in Innsbruck und Zams. Sohn Georg (1887-1956), später Dr. Philosopie und Theologie, war Oblate des hl. Franz von Sales, Rektor verschiedener Häuser und Provinzial und zuletzt Pfarrer in Duncan, USA. Er feierte 1910 seine Heimatprimiz. Schwester Ermenfrieda (1893-1977) war bei den Mallersdorfer Schwestern und langjährige Oberin im Kinderheim Waldsassen. Ludwig (1889-1984) übernahm das elterliche Anwesen. Der 1876 geborene Michael trat 1900 als Bruder Barnabas in St. Ottilien ein und war ein überaus tüchtiger Gärtner, der über 30 Jahre lang in St. Ottilien die Klostergärtnerei leitete - ein wirklich vorbildlicher Ordensmann.


Diesem Br. Barnabas folgte Johannes im Sommer 1905 gleichfalls als Brüderkandidat nach St. Ottilien.

 

Er hatte 1888 bis 1895 die Werktagsschule und 1895 bis 1898 die „Sonn- und Feiertagsschule und den damit verbundenen Religionsunterricht … mit sehr großem Fleiß besucht und ein sehr lobenswertes Betragen gepflogen“.

 

In seinem Lebenslauf schreibt Johann: „Der Lebenslauf bis zum 16 Jahre im Elterlichen Hause…“. Drei Jahre nach seiner Schulentlassung, mit 16 Jahren, ist er als Gärtnerlehrling und Gehilfe tätig: Maria Gräfin Boos Waldeck, geborene Gräfin Lerchenfeld, schreibt in ihrem Zeugnis in Vagen am 24. Oktober 1902: „Johannes Fangauer …hat als Gartenlehrling und dann als Gehilfe in der Zeit vom 1. Januar 1898 bis zum 15. Juni 1902 in meinen Diensten gestanden und hat während dieser Zeit meine volle Befriedigung erlangt. Derselbe war treu, ehrlich, geschickt und anstellig und kann jedermann in seinem Fache empfohlen werden“. Im unmittelbaren Anschluß daran arbeitet er für einige Monate in einem anderen Hause. Die Baronin von Neuberg, geborene Gräfin Boos-Waldeck, schreibt im Schloß Urfahrn am 20. Dezember 1902, daß Johannes „… vom 15. Juni bis zum 15. Oktober 1902 bei mit (zur Aushilfe) als Gärtner (war) und (daß) er sich während dieser Zeit sowohl im Dienst als durch sein Benehmen meine vollste Zufriedenheit erworben (hat)“. Möglicherweise folgte für den nunmehr 20jährigen jungen Mann die Militärzeit, die er auch in seinem Lebenslauf vom 6. Dezember 1904 kurz erwähnt: „Militärzeit durchgemacht, nach derselben befinde ich mich wieder im elterlichen Haus, bis zur Zeit“.

(In dieser Zeit, also zwischen 1902 und 1904, dürfte obiges Foto entstanden sein, welches Johannes als jungen Mann in schmucker Uniform zeigt.)


In seinem Beruf war er offensichtlich mit großem Erfolg auf seine Weiterbildung bedacht, was ihm in seinem späteren Wirkungskreis sehr zugute kam. „Die Bayerische Gartenbau-Gesellschaft in München“ erteilte Johannes am 4. Juni 1904 ein „Anerkennungs-Schreiben für den fleißigen Besuch des Zeichenkurses nebst den dabei gezeigten hervorragenden Leistungen im Planzeichnen, was hiermit unter sehr lobender Erwähnung beurkundet wird“.


Urkunde Gartenbau

(Urkunde vergrößern)

Unterdessen hat Johannes eine klarere Erkenntnis seiner geistlichen Berufung erlangt und muß damit auch im Gespräch mit seinem Ortspfarrer gewesen sein. Der Pfarrer von Köfering richtet am 27. November 1904 eine Anfrage an den Abt von St. Ottilien (St. Ottilien war zu der Zeit noch keine Erzabtei); darin zeichnet er ein schönes Bild seines Pfarrkindes Johannes: „Was ich seit langem geahnt, scheint nun in Erfüllung zu gehen. Von der Familie Fangauer sind bereits 4 Kinder im Kloster und das Fünfte lässt nun auch um Aufnahme bitten in ihrem Konvent, in dem bereits Bruder Barnabas sich befindet. Es ist dies Johannes Fangauer, geboren am 8.1.1882. Er hat im heurigen Herbst seine Militärzeit vollendet und ist - wie sein Bruder - gelernter Gärtner.


Er fühlt, wie er mir heute sagte, daß man in der Welt bei ihren Lockungen und Verführungen schwer Gott so dienen kann, wie einem das Herz und Gewissen mahnt und darum will er der Welt Adieu sagen, gleich seinem Bruder. Johann ist ein ganz und gar unverdorbener braver Jüngling und trotzdem oder eben vielmehr deswegen ungemein heiteren und lustigen Charakters.


Bitte mir mitteilen zu wollen, ob derselbe in Ihrem Kloster Aufnahme finden kann und eventuell sein Eintritt erfolgen könnte. Sein Bruder Barnabas wird diese Botschaft sicher mit großer Freude vernehmen; vielleicht ist dieser Schritt seinem Gebete, wenigstens teilweise, zuzuschreiben. Ich bitte mir denselben herzlichst zu grüßen, wie ich mich auch seinem Gebete und Euer Hochwürden frommen Bitten und memento ad altare inständig empfehle.


Euer Hochwürden ganz ergebendst Dendorfer, Pfarrer“.


Von St. Ottilien muß eine positive Antwort gekommen sein. Schon neun Tage später, am 6. Dezember 1904, schreibt Johannes seine Bitte um Aufnahme, aus der sowohl seine Frömmigkeit und Entschiedenheit wie auch sein „ungemein heiterer und lustiger Charakter“ deutlich werden:


„Gehorsamste Bitte des Aufnahmegesuches in die Genossenschaft.


Ein armer schwacher Sünder, von Oben erleuchtet, dem wohlüberlegten Entschluß, der demütigen Unterwerfung aller Schwierigkeiten, der unverdienten Gnade, bittet (um) Aufnahme in die Genossenschaft. Seid barmherzig auch gegen mich, wie es der Vater im Himmel auch gegen Euch ist, der auch mir dann die weitere Gnade geben wird, allen Forderungen Folge leisten zu können, um auch einst durch die Barmherzigkeit Gottes hören zu dürfen: Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters. Das ist mein heiliger und fester Wille, und ich hoffe durch Jesus, der heiligsten Dreifaltigkeit, der lieben Gottesmutter Maria und aller Heiligen. Gelobt sei Jesus Christus in alle Ewigkeit. Der nichtswürdige Johann Fangauer.


Der Lebenslauf bis zum 16. Jahr im elterlichen Haus, das übrige schließt sich mit den Zeugnissen ab. Militärzeit durchgemacht, nach derselben befinde ich mich wieder im elterlichen Haus, bis zur Zeit. Vermögen wie dies meines Bruders Barnabas“ (teilweise der Rechtschreibung angepasst).


Sein Pfarrer hatte ihm folgendes „pfarramtliches Sittenzeugnis“ mitgegeben: „Johann Fangauer hat, soviel gehört, sich eines tugendhaften und mußterhaften unschuldigen Wandels beflissen, der augenscheinlich auch durch das gefährliche Militärleben nicht beeinträchtigt worden ist.“


Sein „ungemein heiterer und lustiger Charakter“ muß wirkich ausgeprägt und für seine Umgebung deutlich gewesen sein; denn bei meinem Besuch in meiner Eigenschaft als Vizepostulator dieser Causa bei der Familie Fangauer wurde mir ein nettes Detail aus seinem Leben erzählt: Johann sei ein lebensfroher Mensch gewesen und des öfteren auf Tanzveranstaltungen gegangen. Darüber liegt nun auch ein schriftliches Zeugnis vor im Archiv der Causa. Herr Herman Fangauer gab das Zitat seines Onkels Bruder Paschalis (ein leiblicher Bruder seines Vaters Ludwig Fangauer) zu Protokoll. Selbst habe er seinen Onkel, Br. Pascal, zwar nie kennen gelernt, jedoch wurde ihm Folgendes erzählt: „An einem Samstag ging mein Onkel zum Tanzen und tanzte die ganze Nacht durch. Als er Sonntag in der Frühe nach Hause kam, sagte er: ‚So, und jetzt gehe ich ins Kloster.“ Diese Aussage habe er mehrmals wiederholt. Schon am nächsten oder übernächsten Tag habe er seine Sachen gepackt und sei nach St. Ottilien gefahren.


Am 15. Oktober 1905 wird Johannes in das zweijährige Noviziat aufgenommen und trägt nun den Ordensnamen Paschalis. Wenn wir berücksichtigen, daß dem Noviziat gewöhnlich eine einjährige Vorbereitungszeit, das sogenannte Postulat vorausgeht, dann dürfte Johannes noch vor Weihnachten 1904 nach St. Ottilien gekommen sein. Seine Zeitliche Profess (die dreijährigen Gelübde) legte Bruder Paschal am 20. Oktober 1907 ab. Im Kloster arbeitete er mit seinem Bruder in der Gärtnerei. Am 7. November 1909, dem Gedenktag des heiligen Willibrord, des großen Missionars und Benediktiners, wird Br. Paschal als 27Jähriger mit einer Gründungsmannschaft nach Seoul ausgesandt, um dort ein Kloster zu gründen. Hier legte er einen ausgedehnten Gemüsegarten an (Hwan Gab, S. 82). 1911 folgt seine Ewige Profess. Diese Gründung wurde im August 1913 zur Abtei erhoben und 1927 nach Tokwon verlegt: dem Ort seins langjährigen und segensreichen Wirkens, unweit der Hafenstadt Wonsan.

 

 

Doch zunächst die Jahre in Seoul:


„Die vier Brüder Paschal, Eugen, Gottlieb und der eben erst angekommene Januarius wurden von der deutschen Militärbehörde nach Tsingtau einberufen.... Dort angekommen, wurden sie sofort in die Truppe eingereiht: Br. Paschal und Br. Gottlieb kamen zur Infanterie, Br. Januarius landete als gedienter Reiter bei der Feldartillerie als Fahrer, Br. Eugen betätigte sich bis zur übergabe der Festung als Sanitäter. ...(und) teilten mit den übrigen deutschen Soldaten das Los der Gefangenschaft; sie wurden nach Japan gebracht und lebten dort bis zum Jahre 1919 in verschiedenen Lagern. Es ging ihnen indes in der Gefangenschaft nicht schlecht; sie hatten genug zu essen, bekamen regelmäßig doppelten Sold ausbezahlt und verdienten als Krankenwärter oder Bediente bei Offizieren manches Geld. Offiziere und Mannschaften waren zumeist, soweit sie nicht bei der Truppe in Tsingtau während der Friedenszeit aktiv gedient hatten, Angestellte deutscher Firmen in Ostasien, die regelmäßig den Gehalt weiterbezahlten, und so waren die Gefangenen materiell gut bestellt. Das gute Beispiel, das unsere Brüder als Kameraden gaben, der Dienst, den sie an den Kranken übten, auch ihre Tätigkeit als Gärtner (Br. Paschal hatte sich einen Gemüsegarten angelegt und trieb Handel mit frischem Gemüse) brachte ihnen viele Sympathien bei Offizieren wie Soldaten ein. Die Mitbrüder übten sich zuweilen auch als Missionare, indem sie manchen abgestandenen Katholiken ins Gewissen redeten und sie zum Empfang der Sakramente brachten, besonders Schwerkranke, die dem Tode nahe waren. Als die Brüder im Jahre 1919 frei gelassen wurden, kehrten sie unverzüglich nach Korea zurück und brachten ziemliche Beträge von Geld in japanischer Währung mit zur nicht geringen Freude von Vater Abt; in Paektong war die Kasse ziemlich leer geworden, man war hauptsächlich auf die Einnahmen aus der Schreinerei angewiesen“ (Quelle: Hwan Gab, S. 86)

 

Dann folgte die Verlegung der Abtei nach Tokwon. „Endlich im Herbst des Jahres 1926 war es für Br. Paschal, in Wonsan als Gärtner tätig war, so weit, etwas abseits vom Rande des damals zumeist noch heidnischen Dorfes Eounli auf einer kleinen Anhöhe mit der Planierung des Geländes für den Klosterbau zu beginnen. Diese Arbeiten gestalteten sich zunächst schwierig, weil aus dem Ausläufer eines teilweise abzutragenden Hügels Granitfelsen zum Vorschein kamen, die nur durch Sprengung zu beseitigen waren“ (Hwan Gab, S. 95).

 

„Während P. Andreas sich mit der Pfarrei und den Außenposten, Lehrer O um die Schule bemühte, legte Br. Paschal einen großen Obstgarten an, pflanzte darin Birn-, Apfel- und Pfirsichbäume, an günstigen Stellen auch Weinrebenstöcke, die nach einigen Jahren einen guten Ertrag an süßen Trauben lieferten. Er betreute auch mehrere Ziegen, die für die beiden Patres und die zwei Brüder jeden Tag Milch lieferten“ (Hwan Gab, S. 100)

 

 

Das Ende


Mit der Vertreibung der japanischen Besatzer durch die russische Armee hielt im August 1945 der Kommunismus auch in Korea Einzug. Da ein neues Nationalgefühl erwachte, nachdem das Joch der Japaner abgeschüttelt war, mussten auch die Missionare als Ausländer empfunden werden, eine Antipathie, die sich auch auf die  christliche Botschaft übertrug. Dem tiefen Hass gegen alles Christliche fiel schon 1946 die Nachbar-Abtei in Yenki zum Opfer. Die Missionare waren in keiner Weise bereit, dem Kommunismus mit Sympathie zu begegnen. Ihre antikommunistische Einstellung konnte nicht geduldet werden. Trotz strenger überwachung und zahlreicher Einschränkungen versuchten die Missionare ihr Werk in Tokwon, so gut es eben geht, fortzuführen.


Im Mai 1949 war es soweit, dass die Kommunisten zum Generalangriff übergingen. Ein gut vorbereitetes Programm war ausgearbeitet und wurde schlagartig ins Werk gesetzt durch die radikale Vernichtung des gesamten Missionswerkes. In der Nacht vom 9. auf den 10. Mai 1949 besetzte die koreanische kommunistische Geheimpolizei das Kloster Tokwon und verhaftete sogleich die Gruppe der Oberen von Kloster und Priesterseminar, zwei Tage darauf den gesamten Konvent: acht Patres, Bruder Paschalis und 21 weitere Brüder wurden auf Lastwagen verladen und in verschiedenen Gefängnissen der nordkoreanischen Stadt Pyongyang eingeliefert. In zwei Etappen wurden die Brüder per Eisenbahn in das Internierungslager Tschontschon in der Nähe des Dorfes Oksadok abtransportiert. „Oksadok“ sollte für die Gruppe bis 1953 ihr Leidensort und damit zum Symbol des Martyriums werden. Hier ist Bruder Paschalis am 16. April, einem Weißen Sonntag, an Unterernährung gestorben.

 

Wir dürfen annehmen, daß sich für ihn sein Wunsch erfüllt hat, den er in seiner Bitte um Aufnahme in das Kloster zum Ausdruck brachte: „…um auch einst durch die Barmherzigkeit Gottes hören zu dürfen: Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters“.

 

Pater Willibrord Driever OSB, Vizepostulator

 

 

 

Bericht unserer Lagerärztin Dr. Diomedes Meffert O.S.B.

 

Br. PASCHALIS FANGAUER hatte einen ähnlichen Krankheitsverlauf wie Br. Basilius. Sein Magen- und Darmleiden datierte schon von Wonsan her und hatte sich natürlich im Gefängnis durch die ungewohnte, rauhe Kost wesentlich verschlechtert. Er ließ sich aber zunächst nicht unterkriegen. überall leistete er hilfreichen Beistand und war sehr eifrig im Reisigbündeln, das wir in den vielen Heizlöchern der Küche und der Wohnhäuser in ungeheuren Mengen verbrauchten. Er war äußerst abgehärtet und unterließ es bis kurz vor seinem Tode nicht, wenn irgend möglich in der Nacht eine kalte Dusche im Bächlein zu nehmen. Die Kaltwasserbehandlung tat ihm stets gut und hat wohl auch sein Leben um ein paar Wochen verlängert. Aber die Krankheit nahm dennoch ihren gewohnten Verlauf: Chronischer Durchfall — Entkräftung — Hautwassersucht — Bauchwasser — Versagen des Herzens. Br. Pascal war ein äußerst tüchtiger Gärtner gewesen, aber er war auch ein großer Beter, und ganz dem Willen des Herrn hingegeben. Manchmal drückte er in den letzten Wochen seine Dankbarkeit darüber aus, daß Gott ihm diese Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit zur Vorbereitung auf einen guten Tod gegeben habe. Er war ganz zufrieden und bereit, nach Empfang der heiligen Sterbesakramente dem Ruf des Herrn in die Ewigkeit zu folgen. Er starb am Weißen Sonntag, den 16. April 1950, und wurde neben seinen Mitbrüdern beigesetzt. (Quelle: Schicksal in Nordkorea)

 

Plan des Lagers Oksadoks

(Plan vergrößern)

 

1954 kehrten die überlebenden in die Heimat zurück und fertigten diese Skizze der Gräber an. (Skizze vergrößern)

 

 

 

Oksadok bei Chonchon

 

 

Ortsheimatpfleger Herbert Winkler berichtete ausführlich im Amtsblatt der Gemeinde Köfering über den Seligsprechungsprozess.

 

 

siehe auch: Herbert Winkler, Ortsheimatpfleger aus Köfering

 

"Bruder Paschalis Fangauer stammte aus Egglfing", Zeitungsartikel in: Donau-Post vom 20. Februar 2010, hier

 

Steckbrief


Ordensname: Bruder Paschalis
Nachname: Fangauer
Geboren: am 8. Januar 1882
Geburtsort: Eglfing b. Regensburg
Professort: St. Ottilien
Profess: 20. Oktober 1907
Aussendung: 7. November 1909
Gestorben: am 16. April 1950
Todesort: Lager Oksadok
Todesart: Unterernährung

 

 


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