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Pater Dr. Lucius (Konrad) Roth, Missionsbenediktiner

* 19. Februar 1890 Weichtungen (Unterfranken); † 3. Oktober 1950 Gefängnis Pjöngyang

 

Konrad Roth wurde am 19. April 1890 in Weichtungen geboren.

 

Weichtungen mit seiner Filialkirche St. Josef gehört zur Pfarrei Wermerichshausen im Bistum Würzburg.

 

 

Hier können Sie eine virtuelle Tour durch die Kirche St. Josef machen.

 

Seine Eltern waren Isidor Roth und dessen Frau Katharina, geb. Reiher. Über die Familie sind keine Unterlagen faßbar außer einem Brief von Pater Lucius an seine leibliche Schwester, Sr. M. Ositha in Brasilien (* 1894, Tutzinger Benediktinerin). So war also auch eine Schwester ins Kloster gegangen, ein Zeugnis dafür, daß echte religiöse Gesinnung im Elternhaus geherrscht hat.

 

Alte Ansichten von Weichtungen finden Sie hier.

 

Bilder der Filial-Kirche von Weichtungen (Außen- und Innenansicht) und ein Bild der Mariengrotte sehen Sie unter "Bilder"  hier.

 

Isidor Roth, der Vater von Konrad, hatte 1910 eine Mariengrotte gebaut. Diese Grotte hat sein Sohn, der spätere Pater Lucius anläßlich seiner Primiz 1914 eingeweiht. Diese Grotte ist jetzt 100 Jahre alt geworden.


Konrads Begabung und Frömmigkeit wurden Anlaß, daß Kaplan Georg Döhling von Löhrit ihn privat unterrichtete und in 18 Monaten bis in die 4. Gymnasialklasse vorbereitete. Dabei empfahl er seinen Schüler im August 1904 ob seines außerordentlichen Fleißes und seiner tiefen Religiosität beim Obern des Priorates St. Ludwig am Main. Er kam sofort auf das private Gymnasium in St. Ottilien und legte 1909 die Reifeprüfung in Günzburg an der Donau ab.


Im September 1909 trat Konrad in St. Ottilien ein. Im Noviziat erhielt er den Ordens-Namen Lucius. Am 16. Oktober 1910 legte er die Profeß ab. Für das theologische Studium schickten ihn die Obern wegen seiner guten Begabung und seines monastischen Ernstes nach Sant' Anselmo in Rom an die Ordenshochschule. Die Ewige Profeß legte er am 16. Oktober 1913 ab. In Rom erwarb er sich 1914 den theologischen Doktorgrad. Er mußte jedoch wegen des Krieges sein theologisches Studium in München weiterführen und vollenden. Am 5. Juli.1914 wurde er zum Priester geweiht. Anläßlich seiner Primiz konnte der Neupriester die von seinem Vater erbaute Mariengrotte einweihen.


Schon bald wartete auf den jungen Priester eine besondere Aufgabe. Der Apostolische Nuntius Eugenio Pacelli suchte in München Hilfskräfte und Sekretäre für die Nuntiatur und sprach in diesem Sinne in der Erzabtei St. Ottilien vor. Der damalige Erzabt stellt dem Nutius Pater Lucius zur Verfügung.

Der Nuntius schätzte die fleißige, gewissenhafte und geschickte Art seines neuen Mitarbeiters sehr. So blieb Pater Lucius blieb bis 1924 in München. Am 17.8.1924 wurde er nach Korea ausgesandt. Schon bald wurde er dort Stationsoberer in Wonsan, am Amtssitz des Apostolischen Vikars und m etwa dessen Stellvertreter, bis dieser 1927 ins neugegründete Kloster Tokwon umzog. Eine weitere Vertrauensstellung wurde ihm zuteil, als 1930 der Prior P. Chrysostomus als Abtkoadjutor nach St. Ottilien berufen wurde. Nun wurde Pater Lucius Prior und Provikar, bald auch zusätzlich Lektor am Priesterseminar, das dort samt kleinem Seminar ins Leben gerufen wurde.

 

DIE VERÖFFENTLICHUNGEN DER BENEDIKTINERMISSIONARE IN TOKWON
(P.Lucius Roth) dr. P. adelhard kaspar OSB, Münsterschwarzach

Die Abtei zum hl. Kreuz in Yenki wurde von den Kommunisten am 20. Mai 1946, die Abtei St. Benedikt in Tokwon am 9. Mai 1949 unterdrückt. Die Daten bedeuten das Ende einer aufbauenden Missionsarbeit. Die Stationen sind zerstört und ihrem Zweck entfremdet, die Gemeinden sind geschlagen und zerstreut. Am Leben ist nur der Same, der aus dem Wort in den Herzen Wurzeln geschlagen hat. Das Wort aber nahm seinen Weg nicht nur durch das lauschende Ohr, es bot sich auch dem lesenden Auge dar in den Hunderttausenden von Exemplaren der Bücher und Kleinschriften, welche die Missionare von Tokwon und Yenki ihren Gläubigen zur Verfügung stellten. Das literarische Werk der Benediktiner-Missionare in Ostasien ist eine Leistung, die es verdient, in einer Gesamtschau dargestellt zu werden, um so der Vergessenheit zu entgehen. Die Einzelheiten des folgenden Aufsatzes verdanke ich teils eigenen Notizen, die ich während meines Koreaaufenthalts von Juli 1940 bis Januar 1941 aufzeichnete, teils der mündlichen und schriftlichen Information durch die Verfasser selbst und jene Mitbrüder, die um die Materie wissen. Leider war es in manchen Fällen nicht mehr möglich, ganz genaue Angaben beispielsweise über Auflagenhöhe, Erscheinungszeit oder ähnliches zu machen. Vielleicht fällt bei der Lektüre dem einen oder anderen der Beteiligten noch manches ein, ich wäre für eine Mitteilung sehr dankbar.

1. Auflage 1934, Meßandachten für Gemeinschaftsmessen. Ordo Missae. 6000 Stück.
P. Lucius roth hatte 1932 das Ordinarium Missae ins Koreanische übersetzt. Das Büchlein erschien zunächst nur vervielfältigt und war als ein Hilfsmittel für die koreanischen Brüder und Schwestern gedacht.

 

MESSTEXTE
Meßbücher von Dr. P. Lucius Roth (T)

 

a)  Missa Kiongpon - Übersetzung der eigentlichen Meßgebete.

  1. Auflage -1936 -1000 Seiten - 2000 Stück.
  2. Auflage -1940 -   800 Seiten - 5000 Stück.
Inhalt: Meßerklärung, Messen der Sonntage, Festtage und der Heiligen, das Benediktinerproprium, die Commune-Messen. (Die Tagesmessen der Fastenzeit sind nicht enthalten.)

b)  Sonntagsmissale, enthält auf 450 Seiten nur die Sonntagsmessen.

  1. Auflage - 1935 - 1200 Stück.
  2. Auflage -1936 - 2000 Stück.

c)  Heiligenmissale. Enthält Messen der Heiligenfeste.

  1. Auflage -1935 -1200 Stück.
  2. Auflage -1936 - 2000 Stück.
Sonntags- und Heiligenmissale erschienen nach der Herausgabe der Missa Kiongpon nicht mehr.

d)  Fastenmissale: Enthält alle Messen der Fastenzeit und Karwoche und der Quatembertage. - 450 Seiten -

  1. Auflage -1935 -1200 Stück.
  2. Auflage -1938 - 2000 Stück.

e)  Eine Vorarbeit zu der Missa Kiongpon nennt die Tokwoner Chronik von 1933 (I) einen „koreanischen Schott". Dieses Büchlein war mit einem Schreibapparat vervielfältigt worden und enthielt den Ordo Missae, sämtliche Sonn- und Feiertagsmessen und die der wichtigsten Heiligenfeste. Der Chronist knüpft an die Mitteilung von der Herausgabe des Meßbuches 1936  den Wunsch:   „Hoffentlich  erscheint das Buch in einigen Jahren gedruckt. Hauptabnehmer des Meßbuches sind natürlich unsere eigenen Missionsgebiete Wonsan und Yenki. Eine große Anzahl vurde auch von den Maryknoller Patres bestellt. In die französischen Gebiete ist der Absatz mehr als spärlich. Nach Seoul durften wir bis heute nur ein paar Geschenkexemplare versenden," berichtet der Chronist von Tokwon über das 2. Halbjahr 1936.


SCHRIFTEN FÜR DEN SAKRAMENTENEMPFANG
P. Lucius Roth (T) Beichtbüchlein für Ordensleute

 

1. Auflage - 1936 - 35 Seiten - 600 Stück.


OFFIZIEN-AUSGABEN

P. Dr. Lucius roth (T)


1.  Brüderoffizium der Benediktinerkongregation von St. Ottilien. Übersetzt und mit Einleitung versehen.

a)  Ausgabe in Koreanisch. - 470 Seiten.

1. Auflage - 1938 - 600 Stück, fast alle an koreanische Christen verkauft.

b)  Ausgabe in Deutsch und Koreanisch.

1. Auflage - 1938 - 70 Stück, für die deutschen Brüder bearbeitet.
2.  Marianisches Offizium in Koreanisch.


ASZETISCHE BÜCHER
P. Dr. Lucius roth (T)


1.  Scupoli, Geistiger Kampf (384 Seiten). 1939 -1. Auflage - 5 000 Stück.
Die Anregung zur Herausgabe dieses Werkes ging aus von dem Koreaner pak in Nonsan, Vikariat Seoul. pak übersetzte den „Geistigen Kampf" im alten koreanischen Stil und sandte das Manuskript nach Tokwon. Unter der Mithilfe des Koreaners kim bunto überarbeitete es P. Lucius und versah es mit einer Einleitung. pak stiftete einen Betrag von 300 Yen zu den Kosten der Drucklegung.


VOLKSAUFKLÄRUNGS-SCHRIFTEN
P. Dr. Lucius roth (T)


Führer durch Kirche und Kloster Tokwon.
1937. Gedruckt in Koreanisch und Japanisch.
Aufbau und Aufgabe eines Missionsklosters.


SPRACHLICHE WERKE

P. Dr. Lucius roth (T)


a)  Grammatik der koreanischen Sprache.

  1. Auflage 1936, 562 Seiten, l 000 Stück.

 

Das Sprachstudium der Missionare nimmt zweckmäßig Rücksicht auf die missionarischen Notwendigkeiten. So ist namentlich in der Bestimmung des Wortschatzes die spätere Berufstätigkeit weitgehend maßgebend. Wir verstehen daher auch die Freude, mit der die Chronik von Tokwon von 1936 (II) das Erscheinen der Grammatik von P. Lucius begrüßt: „Am 7. Dezember 1936 gab P. Prior Lucius ein fast 600 Seiten starkes Buch heraus, mit dem er besonders seinen Mitbrüdern eine Freude machte, sowohl denen, die schon in Korea sind, wie jenen, die in Zukunft nachkommen werden. Es ist die „Deutsch-Koreanische Grammatik" mit Übungsstücken. In 1. Auflage wurde sie seinerzeit von P. anselm abgefaßt und hektographiert in 100 Exemplaren herausgegeben. Da sie längst vergriffen waren, und P. anselm zur Neubearbeitung für den Druck nicht Zeit fand, unterzog sich P. Prior Lucius dieser Mühe. Nunmehr ist die Arbeit abgeschlossen und ein stattlicher Oktavband umfaßt den ganzen Lehrgang. Damit ist das Studium des Koreanischen angenehm und leicht gemacht, man möchte beinahe wünschen, nochmals etwa 30 Jahre alt zu sein und das Sprachstudium an Hand dieses Buches beginnen zu können. Angst vor dem Koreanischen ist jetzt für junge Leute nicht mehr am Platze, man arbeitet das Buch durch wie einen etwas komplizierten Roman und braucht nicht den dritten Teil der Mühe, den man seinerzeit für das Erlernen der lateinischen Sprache verwendet hat. Mögen recht viele hoch- und ehrwürdige Mitbrüder aus der Heimat sich noch der Wohltat dieses Buches erfreuen. Da es in 1000 Exemplaren herausgegeben wurde, ist Gelegenheit hierzu reichlich vorhanden."


Es muß im Konvent von Tokwon ein sehr guter Geist geherrscht haben. Auch das Priesterseminar genoß hohes Ansehen im Land und bildete Priester des ganzen Landes aus. R. war dabei einer der führenden Mönche und setzte sich mit ganzer Kraft an seinem verantwortungsvollen Posten ein. Als Oberer und als ein dem Kommunismus abholder Mann wurde er daher am 9.5.1949 verhaftet und ins Gefängnis nach Pjöngjang gebracht. Als Schwerverbrecher - in den Augen der Kommunisten - wurde er nicht in das Internierungslager Oksadok eingeteilt. Am 3.10.1950 wurde R. hingerichtet, wahrscheinlich nach einem vorausgegangenen Prozeß. Die Hinrichtung dürfte mit schweren Torturen verbunden gewesen sein. Nur flüsternd ist nach ein paar Jahren durchgesickert, daß es vorgekommen sei, daß nach der Hinrichtung der „Verbrecher" das, was von ihnen noch übrig war, auf einer Schaufel vom Richtplatz weggeschafft wurde.


Papst Pius XII, der sich bei jeder Gelegenheit über R. besonders erkundigt hatte, bekundete besondere Anteilnahme an seinem Schicksal in Pjöngjang.( Quelle: Zeugen für Christus v. Helmut Moll)


DER LETZTE AKT


In der Druckerei der Missionszentrale Tokwon wurden in den Jahren 1945 bis 1949 hauptsächlich religiöse Schriften, Katechismen, Gebetbücher, daneben auch im Auftrag des Tokwoner Bezirkes Formulare für die Polizei und die Behörden hergestellt. Vorstand der Druckerei war P. Prior Lucius,


.... Nach einer längeren Pause kamen Vater Abt-Bischof Bonifatius, P. Prior Lucius, P. Subprior, Arnulf, P. Rupert, die schon drei Tage vorher zu einer „Besprechung" auf die Polizei geholt worden waren, und P. Dagobert, dessen „Besprechung" schon fünf Monate gedauert hatte, von uns stürmisch begrüßt. Es folgten P. Kunibert und Knut von Kosan, dann P. Josef mit Katechisten von Kowon und P. Gregor, ein katholischer Lehrer und Katediistin Maria von Yonghung.


So schmachten wir drei Monate im Gefängnis. Wir warten, wir beten, wir bangen und zittern. Was wird kommen? Wird man uns bald wieder freilassen? Wird man uns in ein Lager abtransportieren? Wird man uns in die Heimat schicken? Wird man uns erschießen?


Und diese tödliche Langeweile Tag für Tag! Und diese bedrückende Enge! Dürften wir arbeiten, wir würden auch die schmutzigste Arbeit mit Freuden verrichten. Nur heraus aus diesem engen Loch! Kein einziges Mal dürfen wir hinaus ins Freie. Nur zweimal wird die Gnade erlaubt, draußen im Gange mit kaltem Wasser den Körper abzuwaschen und auch unser verschwitztes Hemd zu waschen. O, welche Wohltat, dieses erquickende Bad!


Viele können sich kaum mehr helfen vor Durchfall. Diese rauhe Kost! Alle quält der Hunger und unerträglicher Durst. - Von Zeit zu Zeit kommt ein höherer Offizier der Polizei und späht durch die Türschlitze, ob die Verbrecher noch alle am Leben sind, aber er würdigt uns keines Wortes. - P. Prior Luzius beschwert sich bei einem nächtlichen Verhöre, daß man uns nicht wie Menschen, sondern wie Schweine eingesperrt hat und er bietet sich an, man solle ihn als Hauptverantwortlichen der ganzen Mission erschießen und die Unschuldigen freilassen. Sein Angebot wird nicht angenommen. Bei allen Verhören, die verschiedene von uns, und zwar immer um Mitternacht, über sich ergehen lassen mußten, konnte man uns keine Schuld nachweisen. Der größte Teil von uns wurde überhaupt nie verhört. Man hatte wohl gegen sie nicht einmal den Schein einer Schuld entdeckt.
Endlich, am Abend des 5. August, werden wir abtransportiert. Aber leider - und das ist uns ein bitterer Abschied - unser Vater Abt-Bischof, P. Prior Lucius Roth, P. Rupert Klingseis, P. Dagobert Engk, P. Gregor Steger, Br. Josef Grahamer und Br. Gregor Gilg müssen als „Schwerverbrecher" zurückbleiben. Sie durften schon in diesen Tagen ihre Zelle nicht verlassen, aber wir konnten doch hie und da heimlich mit ihnen reden. Ferner konnten wir aus dem Meßkoffer die heiligen öle herausnehmen und P. Gabriel erteilte Vater Abt in seiner Zelle die heilige Ölung, weil er schon sehr geschwächt war. Bei unserem Abschied schauen sie uns wehmütig nach. Wir trösten sie, daß sie sicherlich bald zu uns kommen würden. Wir geben ihnen noch durch den Schlitz der Zellentüre den letzten Segen. Es ist in harter Abschied. (Von da ab konnten wir nichts mehr von unseren Mitbrüdern erfahren während unserer ganzen Gefangenschaft, obwohl wir immer wieder nach ihrem Schicksal fragten und bettelten, man möge sie zu uns bringen. Erst nach unserer Rückkehr in die deutsche Heimat im Januar 1954 erfuhren wir, daß Vater Abt-Bischof am 7. 2. 1950 und Pater Rupert Klingseis am 6. 4. 1950 im Gefängnis ihren Leiden erlegen seien. Von den übrigen Sechs haben wir bis heute nichts erfahren. Aber wir sind überzeugt, daß sie wohl im Oktober 1950, als die nordkoreanischen Truppen wegziehen mußten, zusammen mit anderen Gefangenen von den koreanischen Kommunisten erschossen wurden.)

Quelle: Schicksal in Korea (P. Eligius)

 

 

 "Wie Schweine eingesperrt" - Ein Artikel aus der Würzburger Kirchenheitung

 

  

Im Gefängnis von Pyönyang hat Pater Lucius einige Briefe geschrieben; diese konnten aus dem Gefängnis geschmuggelt werden und werden heute aufbewahrt im Archiv der Erzabtei St. Ottilien.

 

hier Brief1(Original)

 

hier Brief2(Original)

 

hier Brief3(Original), Brief3(Transskription.pdf)

 

hier Weichtungen feiert eine Woche lang
 

Pater Lucius ist nicht vergessen. Die Zeitschrift der südkoreanischen Benediktiner-Abtei Waegwan, der Nachfolgerin von Tokwon, hat dem Andenken von Pater Lucius einen Artikel gewidmet. Teil 1 Teil 2.

 

"Als Märtyrer in Korea gestorben", Artikel in der Mainpost.de/lokales/bad-kissingen: hier

 

"Die Akten liegen jetzt in Korea. Seligsprechungsprozeß für Pater Lucius Roth aus Weichtungen geht in die nächste Runde, in: Saale-Zeitung/Münnerstadt vom 7. Januar 2010: hier

 

"Für den Glauben aufgestanden. Auf dem Weg zur Seligsprechung: Würzburger Sonntagsblatt, Nr. 12/2011, Seite 16: hier

Seite 17: hier

 

 

Zeugnisse der Verehrung:

 

An der Grotte (errichtet 1910, 1914 geweiht) ist auch eine Gedenktafel aufgestellt worden. An der Grotte finden sich immer wieder stille Beter sein. Die Prozessionen, die auf dem Weg nach Vierzehnheiligen sind, kommen dort vorbei und halten eine Andacht. Auch von der Weichtunger und Thundorfer Pfarrgemeinde wird dort jedes Jahr eine Andacht gehalten. Bildergalerie

In der Kirche von Weichtungen wurde ein Bild von dem Märtyrer Pater Lucius aufgehängt. Nach jeder Freitagsmesse wird dort ein Vaterunser und ein Avemaria für dessen Seligsprechung gebetet.

Auf dem Friedhof wurde ein Gedenkstein aufgestellt zur Erinnerung an alle Ordensleute, die in die Mission gegangen sind: dazu zählt auch Pater Lucius mit seinen Geschwistern.

 

Herr Stefan Thomas aus Weichtungen weist darauf hin:

"Heute am 3.Oktober sind es genau 60 Jahre das Pater Lucius Roth aus Weichtungen in Korea gestorben ist.
Aus diesem Anlass hält die Pfargemeinde Weichtungen Sonntag den 10 Oktober um 14.30 eine Andacht an der von seinem Vater erbauten Mariengrotte. Diese Andacht wird musikalische umrahmt von der örtlichen Musikkapelle."

 

Steckbrief


Ordensname: Pater Dr. theol Prior Lucius
Nachname: Roth
Geboren: am 19. Februar 1890
Geburtsort: Weichtungen (Unterfranken)
Professort: St. Ottilien
Profess: 16. Oktober 1910
Ewige Profess: 16. Oktober 1913
Priesterweihe: 5. Juli 1914
Aussendung: 17. August 1924
Prior: 1930
Gestorben: am 3. Oktober 1950
Todesort: Gefängnis Pjöngyang
Todesart: Hinrichtung durch Erschießung

 

 


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