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Bruder Gregor (Ludwig) Giegerich, Missionsbenediktiner

* 29. April 1913 Großwallstadt (Unterfranken); † 4. Oktober 1950 Gefängnis Pjöngyang

 

Ludwig Giegerich wurde am 29. April 1913 im unterfränkischen Großwallstadt (Pfarrei Mariä Himmelfahrt und St. Peter und Paul geboren.

Er war das älteste von 10 Kindern des Landwirtes Alois Giegerich und dessen Frau Berta.

Die Volksschule besuchte er in Großwallstadt.

Dann wurde er Brüderzögling in Münsterschwarzach.

Von 1928 bis 1932 erlernte er den Beruf des Elektroinstallateurs.

Die zeitliche Profeß legte er am 20. Oktober 1932 in Münsterschwarzach ab und die ewige Profeß am 19. Januar 1936, ebenfalls in Münsterschwarzach.

Am 6. Januar 1939 wurde er nach Tokwon ausgesandt.

Im Gefängnis von Pjöngyang war er der Pfleger von Abt-Bischof Bonifatius Sauer während der letzten Monate.

Ermordet hat man ihn am 4.10.1950 im Gefängnis Pjöngjang.

(Moll, Zeugen für Christus, Band I, S. 1185f.)

 

 

Zeugnis für ein ehrendes Gedenken in seiner Heimatpfarrei Großwallstadt: Bildergalerie

"Gedenken an Märtyrertod in Nordkorea. Vor 95 Jahren: Bruder Gregor Giegerich geboren", aus: Main-Echo v.29.4.2008: hier

"Wir alle wollten werden wie Br. Gregor. Missionar aus Münsterschwarzch als Glaubenszeuge erschossen bei Pyongyang", aus: RUF IN DIE ZEIT, Februar 2009, Seite 18.

 "Für den Glauben eingestanden. Auf dem Weg zur Seligsprechung": Würzburger Sonntagsblatt, Nr. 12/2011, Seite 16: hier

 Seite 17: hier

 

Steckbrief


Ordensname: Br Gregor
Nachname: Giegerich
Geboren: am 29. April 1913
Geburtsort: Großwallstadt (Unterfranken)
Professort: Münsterschwarzach
Profess: 20. Oktober 1932
Ewige Profess: 19. Januar 1936
Aussendung: 6. Januar 1939
Gestorben: am 4. Oktober 1950
Todesart: Hinrichtung durch Erschießung

Todesort: Gefängnis Pjöngyang


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